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Willkommen bei meinem DDR-Lexikon!
Hier finden Sie jede Menge Begriffe, die in der DDR üblich waren, die im Westen aber nicht unbedingt verständlich sind.
Unter anderem möchte ich die verschiedenen Marken der DDR vorstellen.
Marken wie “Spee” kennt man ja heute auch im Westen. Und wer mal in Ostberlin oder eine Raststätte auf der Transitstrecke war, hat “Club Cola” probiert. (Manchmal – wie bei mir – mit großen Magenproblemen)
21. April 2009 um 23:56 Uhr
Hi,
also, diese Seite ist wirklich sehr schön, da ich noch jünger bin und nicht so lange in der DDR gelebt habe, kannte ich vor allem viele politische Begriffe nicht.
ich glaub auf Westdeutsch “Weberknecht” und, aber ich denke das is sehr auf den thüringer Raum bezogen, ausmährn oder rummährn für “auskäsen”, “endlich fertig werden”
Dennoch fehlen, glaube ich, einige Sachen.
Ich komme aus Erfurt und ich vermisse zumindest
noch folgende Begriffe:
Mutschekübchen für Marinkäfer, Kanker für….tja
Dennoch, gute Arbeit
lieben Gruß aus Thüringen,
Ulrike Badura
12. August 2009 um 11:19 Uhr
Ich vermisse das “Nicki”!
30. September 2009 um 11:55 Uhr
Ich vermisse die Kinderzeitschiften BUMMI und Mosaik. Das waren IMO auch DDR-Markenzeichen.
30. September 2009 um 12:09 Uhr
Na… unter den Markennamen hab ich sie zumindest doch gelistet. Aber leider habe ich dazu weder Infos noch Bilder. Mal sehen was ich machen kann.
OK, hier:
http://www.ddrlexikon.de/mosaik/
http://www.ddrlexikon.de/bummi/
5. Dezember 2009 um 21:47 Uhr
Tolle Seite, wenn auch nicht alles ganz richtig ist. Als alter ossi hab ich einen
Begriff gefunden, den ich noch nie gehöhrt habe. Den Fress-Ex. Der Stammt wohl daher, dass es in der DDR Zwei Handelsetten für besserverdienende gab. Das war der Delikatladen
Für Lebensmittel und der Exquisit für Klamotten.
Daher wohl der Name Fress-Ex.
Aber mir fehlt der MuFuTi,
der ausziehbare, hoch- und runterurbelbare
Multifunktionstisch.
Mich wundert es das man auf vielen Seiten wie dieser immer über VoPo oder GrePo stolpert.
Also ich bin in der DDR groß geworden aber die Begriffe enne ich erst seit der Wende. Diese Wörter stammen wohl eher aus dem Westen.
Ich habe schon oft Freunde, Bekannte und Familie befragt aber einer kannte das bis 1989.
GrePo=Grenzpolizei, es gab nur Grenztruppen,
Die hatten auch wie die VP ein eigenes Kennzeichen beginnend mit GT.
9. Januar 2010 um 17:43 Uhr
Ich vermisse die Marke Zeha.Diese Marke erstrahlt seit 2007 wieder wie Phönix aus der Asche.Es ist eine der ältesten Schuhmarken Deutschlands.
1897 wird Zeha von Carl Häßner im thüringischen Weida gegründet.
1948 wird in Hohenleuben das neue Fabrikgelände aufgebaut und dort die Produktion aufgenommen.
Anfang der 50er Jahre beginnt die Herstellung von Fußballschuhen.
1954 wird das Warenzeichen Zeha entwickelt und eingetragen.
1955 profiliert sich Zeha zur Spezialschuhfabrik und wird 1960 offizieller Ausstatter der DDR-Olympiamannschaft.
1962 spielt die Nationalmannschaft der damaligen Sowjetunion in Chile ebenfalls mit Sportschuhen der Marke “Zeha” – die zu diesem Zeitpunkt schon die typisch winklig zueinander stehenden zwei Doppelstreifen haben.
Weitere Informationen:
http://www.zeha-berlin.de/
Toller Blog habe sehr viel nicht gekannt und würde gerne eine Frage in die Runde stellen da ich mich mit Schuhen beruflich beschäftige:Welche Schuhmarken gab es noch in der DDR?
Würde mich sehr über Antworten freuen da ich einen wissenschaftlichen Beitrag über deutsche Schuhmacher/Schuhmarken verfassen möchte.
Vielen Dank
Ihr
Andre Heller
10. Januar 2010 um 03:17 Uhr
habe mir diese seite durchgelesen. sie gefällt mir sehr. habe aucheine geraume zeit in der ddr gelebt.
ich vermisse unter anderm den begriff: GST — ausgesprochen GESELLSCHAFT FÜR SPORT UND TECHNIK
hier wurden die jung vorbereitet für den diénst in der nva (nationale Volksarmee) oder konnten sich auf einen beruf vorbereiten und kennenlernen oder einfach ihre freizeit verbringen.
neben spee und fit war damals auch sehr “ata” verbreitet, es war ein scheuermittel.
mehr fällt mir im eugenblick nicht ein.
7. Oktober 2010 um 08:30 Uhr
Wes den ener was “spösteln”,”Spöstel” oder “Spöstellizenz” hest???
7. Oktober 2010 um 15:38 Uhr
Nö, kannst Du uns aufklären?
13. Oktober 2010 um 14:14 Uhr
Wir rätseln gerade, was in der DDR gebräuchlich war für Kramtasche, Faulenzer, Schlampertasche, also Federtasche ohne Ordnung.
MfG
T. Stolp
12. Dezember 2010 um 17:49 Uhr
Ich suche in Berlin “Unter den Linden” das “Linden-Café” und das “Café Egon Erwin Kisch”. Ich kann mich nicht erinnern, ob das dieselbe Räumlichkeit mit anderem Namen ist.
mfg
M. Scheunemann
19. Dezember 2010 um 23:08 Uhr
Ich kenne auch Mutschekübchen für Marienkäfer und “rummährn” für “bummeln, trödeln” und “Kannst du dich mal ausmährn!?” als Aufforderung, endlich fertig zu werden auch aus dem sächsischen Raum.
3. Januar 2011 um 14:26 Uhr
Hallo,
tolle Seite. Habe den Link von Freunden aus Leverkusen bekommen, wo wir seit 10 Jahren leben. Aber ich vermisse auch noch den Rotkäpchen Sekt. Außerdem noch FER (Fahrzeugelektrik Ruhla). Bauen die nicht heute noch Dynamos? Und die Uhrenwerke Ruhla? Und ganz wichtig noch: BORN (Senf und Ketchup aus Erfurt). An anderen Ketchup hab ich mich mittlerweile gewöhnt, aber der Born-Senf ist einfach der Beste! Haben auch schon einige “Wessis” damit infiziert!
LG aus Leverkusen, Frances
3. Januar 2011 um 14:38 Uhr
Bei den Begriffen fehlt mir auch noch das ganze Pionierzeugs wie Jungpionier, Thälmannpionier usw. Und die Mosaik-Zeitschrift (herausgegeben vom Zentralrat der FDJ) – hab noch einige da, die ich abfotografieren könnte, falls ein foto benötigt wird.
3. Januar 2011 um 14:47 Uhr
Immer her mit Fotos und Infos aller Art!
17. Februar 2011 um 14:35 Uhr
bezüglich der Frage von tstolp (beitrag 10): ich kenne diese als “Kramtasche” und irgendwo las ich auch die Sache mit dem “Weberknecht” (diese dünnen Spinnen). die kenne ich noch als “Opa Langbein” (alles aus dem BL Brb “überliefert”
)
Klasse Seite übrigens,werde wohl öfter vorbeischauen